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Präventivmedizin  

„Präventivmedizin“ revolutioniert die traditionelle etablierte Medizin. Sie umfasst weit mehr, als landläufig unter dem deutschen Begriff „Vorsorge“ verstanden wird.

Präventivmedizin kann in drei Stadien unterteilt werden: Primäre-, sekundäre- und tertiäre- Prävention. Es geht um die Vermeidung, Verzögerung oder Linderung von chronischen Erkrankungen oder deren Folgen. Während die etablierte Medizin im Regelfall erst tätig wird, wenn die Krankheit schon eingetreten ist, hat die Präventivmedizin zum Ziel, Krankheit aktiv zu verhindern. Dieses Konzept von Medizin ist das Konzept der Zukunft.

Die angewandten Methoden der Präventivmedizin sind im Regelfall „weich“, dass heißt sie kommen ohne Pharmazeutika aus. Stattdessen setzt sie Mittel der orthomolekularen Medizin ein: Therapie mit körpereigenen und/oder natürlichen Substanzen. Auch andere Methoden kommen zum Einsatz, nicht zuletzt auch eine differenzierte biochemische und molekularbiologische Diagnostik, wo notwendig.

Das Anwendungsfeld ist weit und umschließt jedes Lebensalter. Präventivmedizin ist ein wichtiger Schlüssel um gesund Alt zu werden. In einer Zeit des demographischen Wandels ist dies bedenkenswert. In nicht allzu weiter Zukunft im Jahr 2050 wird jeder 2. Deutsche über 50 Jahre alt sein.

Prävention ist die logische Antwort auf diese Entwicklung. Entscheidend für Lebensqualität bis ins hohe Alter sind körperliche und geistige Fitness. Die meisten Krankheiten, die zu Pflegebedürftigkeit und Bettlägerigkeit führen, gehören zu den sogenannten Wohlstandkrankheiten: Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes und in der Folge Herzinfarkt, Schlaganfall, Osteoporose, Krebs und ganz besonders – die Geisel der Zukunft – Demenz und Alzheimer.